Wanderwochenende in Meißen

Das diesjährige Wanderwochenende führte 17 Wanderlatschen vom 12.- 14. September 2025 in das wunderschöne und historisch geprägte Meißen.
Bei angenehmem Spätsommerwetter fuhren wir zunächst nach Freiberg und bekamen von Sigrid eine kurze wissenswerte Führung durch das historische alte Freiberg zu Beginn der Besiedlung durch die Franken.
Danach fuhren wir weiter zum „Kloster Altzella“, in welchem uns nach einer kurzen Kaffeepause ein Mönch erwartete.
Der Meißner Markgraf Otto der Reiche erhielt bereits 1162 von Kaiser Friedrich I. Barbarossa die Erlaubnis für die Gründung eines Klosters. Auf dem Gelände des Klosterparks Altzella stand im Mittelalter eine Abtei der Zisterzienser.
Um 1800 schließlich nutzte man die verbliebenen Ruinen, um einen englischen Landschaftspark anzulegen. Nach einer interessanten Führung durch die Gemäuer begaben wir uns auf den Weg durch den Klostergarten mit übervoll hängenden Apfelbäumen und durch den Kräutergarten.
Nach soviel Wissen und Natur war für uns ein kleiner Imbiss mit einer sehr leckeren Kartoffelsuppe vorbereitet. Gut gestärkt ging es weiter nach Meißen. Am späten Nachmittag kamen wir im Hotel „Alte Klavierfabrik“ an. Nach der leicht chaotischen Zimmerverteilung war auch schon Zeit fürs Abendessen.
Wir stärkten uns bei einem griechischen Essen. Mit dieser Grundlage im Bauch ging es nebenan zum „Weinlädchen“- dort konnten wir zu 3 verschiedenen Weinen sogar noch etwas von der Inhaberin Claudia lernen, besonders zu den sächsischen Weinen und deren Anbaugebieten.
Leicht beschwipst spazierten wir dann alle lustig mit der tollen abendlichen Beleuchtung der Altstadt und der Albrechtsburg über die Elbbrücke bis zu unserem Hotel zurück.



Am Samstag stärkten wir uns am Frühstücksbuffet und dann ging es zu Fuß Richtung Weinberge Proschwitz.
Entlang des Weges gab es viele Weinstöcke mit Trauben, bei denen nun die Lese beginnt. Mit den Winzern am Wegesrand sind wir kurz ins Gespräch gekommen und durften diese Trauben auch kosten- ein Müller- Thurgau vom „Proschwitzer Katzensprung“.
Weiter ging der Weg zu den berühmten „Katzenstufen“, einige haben diese 224 Stufen hoch erklommen, oben wurden wir entschädigt mit wieder riesigen Rebflächen und einem tollen Blick zur Albrechtsburg.
Nun die Stufen alle wieder hinab und unten angekommen gab es einen kleinen Imbiss.
Zurück führte der Weg bis zur Winzergenossenschaft, wo uns eine 3 stündige Weinbergführung erwartete. Nachdem wir alle mit einem kleinen Rucksack, welcher ein kleines Glas, Brot, Knacker, Wasser und einen Schokoriegel enthielt, ausgestattet waren, ging es mit ein paar lehrreichen Informationen über Weinanbau vom Frank sowie mehreren Verkostungen von verschiedenen Weinen unterwegs wieder in den Wald und hinauf zum Schloß Proschwitz. Oben angekommen hatten wir wieder einen tollen Blick über ganz Meißen, sogar bis zu unserem Hotel und natürlich zur Albrechtsburg mal von der anderen Seite. Nun wieder die 224 Katzenstufen hinunter und zurück zum Weingut Proschwitz. Dort angekommen verkosteten wir den letzten Wein und begaben uns dann zum Hotel.
Dort konnten wir auf der Terrasse sitzen, ein Käffchen genießen oder die Sauna nutzen. Den Abend ließen wir dann im Hotel beim Abendessen ausklingen.


Am Sonntag früh mussten wir leider schon wieder die Taschen packen. Nach dem Frühstück fuhren wir zum Parkplatz an der Elbe und suchten in der Altstadt die Touristinformation auf.
Auch hier erwartete uns bereits eine Führerin, welche uns die Geschichte der Stadt sehr eindrucksvoll nahe brachte.
Bis hoch zur Albrechtsburg gab es viel Wissenswertes auch zum Thema Porzellan.
Nach der anschließenden Freizeit mit der Möglichkeit diese Stadt noch bissel zu erkunden, ging es zurück zu den Autos.
Unterwegs hielten wir noch an einem kleinen Eiscafe am Zwergenland in Eula, ließen den letzten Tag nocheinmal auf uns wirken und bedankten uns bei der Organisatorin Sigrid für das tolle erlebnisreiche Wochenende.
Dann traten wir nach einer Stärkung mit Kaffee, Kuchen und Eis die weitere Heimreise an.

Vielen Dank an alle, die an unserem 18. Wanderwochenende dabei waren. Es war ein gelungenes langes Wochenende für uns mit vielen neuen Erlebnissen und Eindrücken. Ebenso ein großes Dankeschön an die 4 Fahrer, die uns gut nach Hause gebracht haben. S. Berthold


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