Wanderung in das wunderschöne kleine gemütliche Oberwiesenthal

„Die höchste Stadt Deutschlands und ihre Berge“ – die Wanderlatschen in Oberwiesenthal

Das diesjährige Wanderwochenende führte 15 Wanderlatschen vom 11.- 13. September in das wunderschöne kleine gemütliche Oberwiesenthal.

Bei angenehmem Spätsommerwetter fuhren wir direkt hin und wurden bereits von den Pferden mit einer Kutsche erwartet. In einer anderthalbstündigen Fahrt ging es durch die Natur und den Ort. Unterwegs gab es einen kleinen Imbiss und andere Leckereien. Am Ende der Kremserfahrt kehrten wir ins bekannte „Café König“ ein. Im Anschluss bekamen wir von Sigrid eine kurze wissenswerte Führung durch das Städtchen Oberwiesenthal.

Danach fuhren wir mit einem Zwischenstopp und den Blick ins böhmische Becken weiter zum „Keilberg“, einige von uns erklommen dort den Aussichtsturm. Weiter führte unser Weg dann nach Bozi Dar, dort statteten wir dem Grab von Anton Günther einen Besuch ab, natürlich wurde das Steigerlied gesungen und auf den Helden des Erzgebirges angestoßen. Ebenso schauten wir uns kurz das Wohnhaus des Heimatdichters und Volkssängers an.

Am späten Nachmittag kamen wir im Hotel „Am Fichtelberg“ an. Nach dem Zimmerbezug und einem kurzen Besuch im Schwimmbad war auch schon Zeit fürs Abendessen, das Hotel bot uns ein umfangreiches Büffet. Mit dieser Grundlage im Bauch ließen wir den Abend an der Hotelbar ausklingen.

Am Samstag stärkten wir uns am Frühstücksbuffet und dann ging es noch mal nach Bozi Dar. Dort konnten wir in einem Rundgang durch das Hochmoor viele interessante Dinge, Pflanzen und Früchte entdecken. Auch dort gab es nach erfolgreicher Tour eine kleine Stärkung.

Zurück zu den Autos führte der sogenannte „Christkindlweg“, wo wir uns dann auch noch die schöne Kirche St. Anna in Bozi Dar anschauten. Von dort aus fuhren wir über tschechisches Gebiet mit einem weiteren Zwischenstopp an einen Gedenkort, an welchem sich früher mal ein Dorf Namens Seifen befand. Auch dort erfuhren wir von Sigrid viele geschichtlich interessante Dinge.

Weiter ging unsere Fahrt zum „Plessberg“. Nach dem Ausblick in die Umgebung und für manche eine Fahrt mit dem Sessellift gab es wieder eine Stärkung in der „Plesivec“-Baude.

Getreu dem Motto dieses Wochenendes ging es dann weiter zum nächsten Berg, dem „Plattenberg“. Auch dort haben einige Mutige die 94 Stufen des Turmes erklommen. Nach einem kurzen Fußweg kamen wir an eine „Eispinge“, einer Kluft in welcher sich früher ein „Höhleneis“ befand. Von dort wurden nach der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 jeden Tag 6 Fuhren Eis für die Behandlung der Verwundeten gewonnen.

Nun ging es mit den Autos weiter zum nächsten Halt, ein weiteres Moor in Pernink, der Weg führte vorbei an einem Teich mit wunderschönem Lichtspiel des Himmels im klaren Wasser. Nach so vielen Eindrücken und Naturerlebnissen ging es wieder zurück ins Hotel.
Den Abend ließen wir dann nach dem üppigen Abendessen wieder an der Hotelbar und bei Musik mit Tanz ausklingen.

Am Sonntag früh mussten wir leider schon wieder die Taschen packen. Nach dem Frühstück fuhren wir zum Fichtelberg, welcher uns heute leider bei Nieselregen und Nebel keine Aussicht bot. Deshalb fuhren wir nun zum „Meeresaquarium“ welches uns auf 750 m² Ausstellungsfläche mit Krokodilen, vielen interessanten Insekten, Fischen und Korallenriffen erwartete. Nach einem kleinen Spaziergang zu den 3 Schanzen traten wir die Heimreise an.

Als 5. Berg an diesem Wochenende statteten wir noch dem „Pöhlberg“ in Annaberg einen Besuch ab. Mit Kaffee, Kuchen und Eis ließen den letzten Tag noch mal auf uns wirken und bedankten uns bei der Organisatorin Sigrid für das tolle erlebnisreiche Wochenende. Dann traten wir die weitere Heimreise an.

Vielen Dank an alle, die an unserem 19. Wanderwochenende dabei waren. Es war ein gelungenes Wochenende für uns mit vielen neuen Erlebnissen und Eindrücken. Ebenso ein großes Dankeschön an die 3 Fahrer, die uns sicher wieder nach Hause gebracht haben.

S. Berthold



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